Wiederaufstellung des Berliner Meilensteins erfolgt Die CDU-Fraktion Geesthacht begrüßt die Wiederaufstellung des Berliner Meilensteins an der B5. Vor gut einem Jahr hatte die CDU das Thema mit einer Anfrage erneut auf die politische Tagesordnung gebracht. Seitdem wurde das Anliegen in den Ausschüssen sowie gegenüber der Verwaltung und dem Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV.SH) kontinuierlich verfolgt. Eine Rückkehr an den ursprünglichen Standort war nach Bewertung des LBV.SH und der Verwaltung nicht möglich. Dort wären Sicherungsmaßnahmen erforderlich gewesen, um mögliche Gefahren für den Straßenverkehr auszuschließen. Daher wurde ein neuer Standort für den historischen Stein gewählt. Für die CDU war es wichtig, sich für den Erhalt dieses besonderen Kulturguts einzusetzen. CDU: Historische Zeugnisse bewahren „Auch wenn dieses Thema nicht jeden gleichermaßen bewegt und wir mit unserem Engagement teilweise auf Unverständnis gestoßen sind, halten wir den Erhalt historischer Kulturgüter für wichtig. Berliner Meilensteine sind heute selten geworden. Umso mehr können wir stolz darauf sein, dass sich ein solches Zeugnis der Geschichte in Geesthacht befindet“, erklärt Stephan Ewert, Mitglied des Ausschusses für Bau, Feuerwehr und Katastrophenschutz. Björn Reuter, Vorsitzender des Ausschusses ergänzt: „Bedauerlich ist, dass der historische Originalstandort nicht erhalten werden konnte. In der Sitzung im April wurde ein Alternativstandort beschlossen. Dieser stellt einen Kompromiss zwischen Erhalt und Verkehrssicherheit dar.“ „Künftig wird es leider keine neuen Fotos des Steins an seinem ursprünglichen Standort mehr geben. Es bleiben jedoch die Erinnerungen und die historischen Aufnahmen. Persönlich hätte ich den Verbleib am alten Standort bevorzugt“, so Ewert weiter. Für die CDU gehört es zu verantwortungsvoller Kommunalpolitik, Themen nicht nur anzustoßen, sondern auch konsequent bis zum Abschluss zu begleiten. Das gilt für große Projekte ebenso wie für den Erhalt historischer Kulturgüter in Geesthacht.
Bild:CDU

























