CDU-Prüfantrag im Bildungsausschuss abgelehnt – Unterstützung der Schulcafeteria des OHG ohne Mehrheit Die CDU-Fraktion in Geesthacht zeigt sich enttäuscht über die Ablehnung des Antrages zur Unterstützung der Schulcafeteria OHG Geesthacht e.V. im Bildungsausschuss. Angesichts des personellen Engpasses in der Schulcafeteria hatte die CDU in 2025 beantragt, Möglichkeiten der Unterstützung des Vereins zu prüfen. Im Kern sollte untersucht werden, wie eine „Minimalverpflegung“ sichergestellt werden kann. Diese Frage stellt sich insbesondere vor dem Hintergrund der steigenden Schülerzahlen und dem Umstand, dass das OHG keine Mensa bekommen soll. Hierzu hatte die Verwaltung nach Rücksprache mit Schule und Verein eine Minimallösung erarbeitet, mit der die Beteiligten zufrieden sind. Konkret sollten ein Minijobber und Sachmittel finanziert werden. Obgleich in der Diskussion im Ausschuss in 2025 von den anderen Parteien Zustimmung signalisiert wurde, wurde nun die Stellung des Vereins kritisch betont und die Zuständigkeit des Bildungsausschusses infrage gestellt und auf den Sozialausschuss verwiesen, in dem Förderanträge gestellt werden können. Die CDU sowie die Vorsitzende der Schulcafeteria hatten mehrfach ausdrücklich betont, dass der Verein zweckgebunden ist und somit Bildungsangelegenheit sei. Der Umstand, dass der Verein in keine der Förderkategorien des Sozialausschusses passt, blieb unbeachtet. Ein Signal der Unterstützung, die mit einer Planbarkeit für den Verein einhergegangen wäre, würde verwehrt. Der Antrag wurde mit 4 Ja-Stimmen, 5 Nein-Stimmen und 1 Enthaltung abgelehnt. „Wir bedauern die Ausführungen und die Entscheidung im Ausschuss. Wir werden die Schulcafeteria OHG Geesthacht e.V weiterhin - soweit möglich - unterstützen. Für uns steht der schulische Zusammenhang außer Frage. Es ist eine Frage der Gleichberechtigung, an anderen Schulen eine Verpflegung zu unterstützen und am OHG zu versagen. Es sind ehrenamtliche Eltern, die neben ihrer Berufstätigkeit die Zeit aufbringen, zu helfen. Eine Mensa mit Caterer würde die Stadt mit einem Vielfachen dauerhaft belasten, ganz zu schweigen von den Baukosten. Sachmittel und eine Stelle als Minijobber zu verneinen, passt nicht. Es ist bedauerlich zu sehen, dass situativ-begründet iPads Zustimmung finden, nicht aber die Versorgung der Schülerinnen und Schüler“, so Bildungsausschussmitglied Stephan Ewert. „Insbesondere da auch wir vor der aktuellen Haushaltslage keine eigene Mensa am OHG sehen, begrüßen wir das Elternengagement sehr und sind dankbar dafür. Die CDU ist immer bereit, über Ideen anderer Fraktionen zu diskutieren und sinnvolle Maßnahmen mitzutragen - dies würden wir uns auch bei CDU-Anträgen wünschen. Konstruktive Zusammenarbeit zugunsten der Stadt sowie Schulen ist uns wichtig“, so Stephan Ewert. Die CDU wird sich weiterhin für die Gleichberechtigung und Gleichbehandlung der Schulen einsetzen. #cdugeesthacht #OHG #Schulcafeteria #kommunalpolitik
Bild:CDU




































