Stellungnahme der CDU-Fraktion zur Krankenhaus-Debatte in der Ratsversammlung am 14.11.2025: In der jüngsten Debatte in der Ratsversammlung um die Zukunft des Geesthachter Krankenhauses hat die CDU-Fraktion einen Änderungsantrag eingebracht, der auf die Sicherung der Versorgungsstruktur im Rahmen der kommenden Krankenhausreform setzt. Die Fraktion weist zugleich politische Unterstellungen und Vorwürfe entschieden zurück. Die große Gemeinsamkeit: Das Ziel ist unteilbar Die CDU-Fraktion betont, dass das Kernziel aller Fraktionen in der Ratsversammlung unbestritten ist: Der Erhalt des Krankenhausstandortes Geesthacht und die Sicherstellung der regionalen Gesundheitsversorgung im Kreis Herzogtum Lauenburg und Umland. „Wir alle wollen dasselbe: Wir möchten den Krankenhausstandort Geesthacht erhalten. Hier gibt es keine Uneinigkeit.“, fasst die Fraktionsvorsitzende Christin Ischdonat zusammen. Beharren die anderen Fraktionen auf dem Sanierungskonzept der ersten Insolvenz, welches auf Nachfrage beim Bürgermeister die zukünftige Krankenhausreform nicht betrachtet hat, fokussiert die CDU-Fraktion sich auf die aktuelle Krankenhausreform und das laufende Verfahren der Leistungsgruppenanmeldung, um den Krankenhausstandort zukunftssicher zu sehen. Die CDU-Fraktion lehnt darüber hinaus vorschnelle finanzielle Zusagen ab. Es können angesichts der erwarteten Defizite diesen und nächsten Jahres zum aktuellen Zeitpunkt keine Gelder in Aussicht gestellt werden, bevor nicht haushaltsrechtliche und landesrechtliche Klarheit besteht. „Keiner von uns Kommunalpolitikern kennt das erste Sanierungskonzept inhaltlich schwarz auf weiß. Fakt ist, dass die Krankenhausreform das Gesicht des Krankenhauses verändern wird, weil es gesetzlich so vorgesehen ist. Wenn es belastbare Zahlen und Gesprächsergebnisse gibt, müssen wir gemeinsam Entscheidungen treffen. Das war bisher nie anders kommuniziert. Wichtig ist, dass das Konzept zukunftsorientiert aufgebaut ist.“, so die Fraktionsvorsitzende weiter. Der Bürgermeister ist nun beauftragt, sämtliche Möglichkeiten zum Erhalt des Geesthachter Krankenhausstandorts zu erörtern, um das Ziel, die gesundheitliche Versorgung sicherzustellen, zu erreichen. Diesen Prozess wird auch die CDU-Fraktion, wie bisher, weiter mit allen Möglichkeiten begleiten. Abschließend ist auf die rechtlichen Pflichten des derzeitigen Betreibers hinzuweisen. Das derzeit laufende Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung verpflichtet den aktuellen Betreiber, ein tragfähiges Sanierungskonzept zu erarbeiten und vorzulegen. Mit der Eröffnung des Bieterverfahrens hat er nun die Pflicht, alle Möglichkeiten des Investorenprozesses transparent und im Sinne des Standorterhalts auszuschöpfen. ☝️ Klarstellungen und Entkräftung der Vorwürfe während der Ratsversammlung: Die CDU-Fraktion weist die in der Debatte vorgebrachten Unterstellungen in aller Deutlichkeit zurück: Zum Vorwurf der Rufschädigung aus der SPD-Fraktion: Wir weisen den Vorwurf, wir würden politischen Mitbewerbern Rufschädigung unterstellen, entschieden zurück. Die Sorge gilt der Gesamtwirkung der öffentlichen Debatte, sowohl in der Presse als auch in den sozialen Medien und den dortigen Diskussionen um den Krankenhausstandort. Wir alle müssen darauf achten, dass die Summe der Berichte und Diskussionen nicht dazu führt, dass sich Patienten und Personal aktiv vom Standort abwenden. Zum Vorwurf der Betreiber-Parteilichkeit aus der Grünen-Fraktion: Die Haltung der CDU-Fraktion ist pragmatisch und ergebnisorientiert. Wir stellen uns nicht auf die Seite des Betreibers, sondern auf die Seite der Umsetzbarkeit. Wir lehnen die Forderung nach einem neuen Betreiber, der das erste Sanierungskonzept umsetzen soll, ausschließlich deshalb ab, weil wir die Realität der anstehenden Krankenhausreform sehen. Der Bund hat klar gesagt: Nicht alle Krankenhäuser können alles anbieten. Unsere Aufgabe ist es, möglichst viele Fakten auf den Tisch zu bekommen, um das Bestmögliche für den Standort herauszuholen. Diesen Blick nach vorn schulden wir den Bürgerinnen und Bürgern und den Beschäftigten. Die Idee, die wir an den Betreiber adressieren, ist rein ergebnisorientiert. Wir fordern eine Prüfung, ob die in den Augen des Betreibers erhaltenswerten Abteilungen ein Defizit in der Geburtshilfe kompensieren können. Das ist kein Entgegenkommen an den Betreiber, sondern eine letzte Rettungsidee für die Geburtshilfe, welches auch unser aller Kernanliegen ist.
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Die CDU-Fraktion hat im Ausschuss für Bau, Feuerwehr und Katastrophenschutz einen wegweisenden Antrag eingebracht: Die Verwaltung soll die Voraussetzungen für eine offizielle Registrierung der Freiwilligen Feuerwehr Geesthacht als Wasserrettungseinheit prüfen und die notwendigen Schritte zur Anerkennung einleiten. 🌊 Hintergrund: Kompetenz trifft auf geografische Notwendigkeit Geesthacht liegt direkt am Elbufer, einer Bundeswasserstraße, diese Lage bringt ein erhöhtes Einsatzpotenzial für wasserbezogene Rettungsmaßnahmen und technische Hilfsleistungen mit sich. Die Freiwillige Feuerwehr Geesthacht verfügt bereits über umfangreiche Ausrüstung und qualifiziertes Personal im Bereich Wasserrettung und hat ihre Einsatzfähigkeit bei zahlreichen Einsätzen unter Beweis gestellt. „Unsere Feuerwehr ist längst mehr als nur landgebunden, sie ist auf dem Wasser genauso einsatzbereit. Es ist Zeit, dass diese Leistung auch offiziell formell anerkannt wird.“, erklärt der Ausschussvorsitzende Björn Reuter 💡 Vorteile der Registrierung Die CDU-Fraktion sieht in der Anerkennung nicht nur eine Würdigung der bisherigen Arbeit, sondern auch eine strategische Stärkung des Bevölkerungs- und Umweltschutzes: • Rechtssicherheit & überregionale Einsatzfähigkeit: Die Geesthachter Feuerwehr könnte bei Bedarf auch außerhalb der Stadtgrenzen tätig werden, etwa auf der Elbe oder in angrenzenden Landkreisen. • Einbindung in landesweite Strukturen: Die Einheit würde in Alarm- und Einsatzpläne integriert und gezielt für spezielle Lagen angefordert. • Zugang zu Fördermitteln & Spezialausbildung: Landes- und Bundesmittel für Ausrüstung und Schulungen würden erschlossen. • Motivation & Nachwuchsgewinnung: Die Spezialisierung schafft Identifikation und fördert die Weiterentwicklung der Einsatzkräfte. • Mehr Sicherheit für Bevölkerung & Einsatzkräfte: Klare Standards und professionelle Ausstattung erhöhen die Qualität der Einsätze. „Wasserrettung ist kein Randthema mehr, sie ist zentral für die Sicherheit unserer Stadt. Wir wollen, dass Geesthacht auch bei Hochwasserlagen, Havarien oder Freizeitunfällen bestmöglich vorbereitet ist.“, so Reuter weiter. Die CDU-Fraktion ist überzeugt: Die Anerkennung der Freiwilligen Feuerwehr Geesthacht als Wasserrettungseinheit ist ein logischer und notwendiger Schritt für noch mehr Sicherheit, Professionalität und Anerkennung des Ehrenamts. #cdu #geesthacht #feuerwehr #wasserrettung Foto: ¢ Timo Jann - Lübecker Nachrichten.
Stellungnahme der CDU Geesthacht zur erneuten Insolvenz des Geesthachter Krankenhauses : Mit großer Sorge blickt die CDU Geesthacht auf die erneute Insolvenz des örtlichen Krankenhauses. Die Ungewissheit und Befürchtungen aller Menschen der Region sind auch für die Kommunalpolitikerinnen und -politiker deutlich spürbar. Nicht nur aufgrund der Presseberichterstattungen in den letzten beiden Monaten, sondern vor allem auch der direkte Austausch mit dem Klinikpersonal, welches Besorgnis und Anspannung verspürt, macht dies deutlich. Bereits im letzten Jahr mussten wir im Laufe der Gespräche und des ersten Insolvenzverfahrens feststellen, dass die Politikerinnen und Politiker auf kommunaler Ebene keine aktiven Mitspieler sein können. Die Krankenhausversorgung ist Länderaufgabe. Die CDU Fraktionsvorsitzende Christin Ischdonat steht hierzu im ständigen Austausch mit der CDU Landtagsabgeordneten, Andrea Tschacher, MdL. Auf allen möglichen Ebenen wird sich für den Erhalt des Krankenhausangebotes eingesetzt. Dies zeigten auch die Gespräche aller Fraktionsvorsitzenden mit dem Bürgermeister. Das Krankenhaus Geesthacht ist mehr als ein medizinischer Betrieb, es ist ein zentraler Bestandteil unserer regionalen Daseinsvorsorge. Es versorgt Menschen in akuten Notlagen, bietet wohnortnahe Betreuung und ist ein wichtiger Arbeitgeber in Geesthacht. Die CDU Geesthacht erwartet im laufenden Verfahren der Krankenhausreform und der damit einhergehenden Beantragung von Leistungsgruppen, dass kein Rosinenpicken stattfindet und sich für den Erhalt aller Abteilungen eingesetzt wird. Ein Krankenhaus ist kein Supermarkt, bei dem nur die margenstarken Produkte in die Auslage kommen. Die Verantwortung gegenüber den Menschen verpflichtet ein Krankenhaus, auch weniger rentable Leistungen zu erbringen. „Wenngleich es im Bewusstsein aller ist, dass die bundesweite Krankenhausreform strukturelle Veränderungen notwendig macht, für unsere Stadt und die Region bedeutet dies eine Umsetzung nach Augenmaß und die Berücksichtigung der regionalen Versorgung. Die medizinische Qualität und die Sicherung der Arbeitsplätze müssen gewahrt bleiben.“, so die Fraktionsvorsitzende Christin Ischdonat weiter. Mit dem Fristende der Beantragung der Leistungsgruppen beim Land, erwarten wir daher auch hier eine außerordentliche Kraftanstrengung aller Beteiligten mit Entscheidungsbefugnis, den Versorgungsauftrag im besten Fall für alle Abteilungen, insbesondere aber für die Geburtshilfe in Geesthacht weiterhin aufrecht zu erhalten. Geesthacht ist das letzte Krankenhaus im Kreis Herzogtum Lauenburg, in dem Kinder das Licht der Welt erblicken. Mit der weiteren Insolvenz drohen die Schließung ganzer Abteilungen und der Wegfall zahlreicher Arbeitsplätze vor Ort. Und hinter jedem Arbeitsplatz steht ein Mensch, oft mit Familie, mit Kindern, mit Verantwortung. Die CDU Geesthacht warnt eindringlich vor den sozialen und wirtschaftlichen Folgen für unsere Stadt und fordert eine transparente Aufarbeitung der Vorgänge. „Kritisch betrachten wir die Gründung von weiteren Immobiliengesellschaften. Bereits im Vorfeld wurden die Krankenhausimmobilien aus dem operativen Betrieb herausgelöst und in eine separate GmbH überführt. Damit wurde eine zusätzliche Struktur geschaffen, über die Mieteinnahmen und Nebenkosten separat abgeschöpft werden könnten. So entsteht ein intransparentes System der Gewinnverschiebung, das nicht dem Gemeinwohl dient.“, fügt der stellv. Fraktionsvorsitzende Björn Reuter hinzu. „Ein weiterer Punkt ist, dass die Gesellschaften zum Teil in Rellingen angemeldet sind. Hier ist ein direkter Verlust auch für die kommunale Infrastruktur zu erwarten.“, so Björn Reuter weiter. Auch mit der erneuten Insolvenz einigten sich alle Fraktionen in mehreren Gesprächenbeim Bürgermeister darauf, das Verfahren geschlossen gemeinsam zu begleiten und nach außen aufzutreten. „Bereits im letzten Jahr haben wir beschlossen, kein Politikum aus dieser schwierigen Situation zu machen. Bereits im letzten Jahr hat die SPD hier eine andere Herangehensweise gewählt und bleibt ihrem Verhalten nun treu. Zu den von der SPD und Grünen eingebrachten Anträgen in der Ratsversammlung am kommenden Freitag wird es ebenfalls eine Position der CDU Fraktion geben. Für uns war es wichtig, den Sozialausschuss des Landes am 06.11.2025 abzuwarten und auch diese Informationen mit in unsere Position einfließen zu lassen. Dies wollten offensichtlich beide Fraktionen nicht abwarten.“, so die Fraktionsvorsitzende Christin Ischdonat abschließend. Zusammengefasst fordert die CDU Geesthacht: - Eine transparente Aufarbeitung der Insolvenzursachen. - Den Erhalt möglichst vieler Arbeitsplätze und medizinischer Leistungen vor Ort. - Eine verantwortungsvolle Umsetzung der Krankenhausreform mit regionaler Perspektive.
🎶 R.SH Gemeindesong kommt nach Geesthacht 🎶 In der Ratsversammlung vom 13.09.2024 brachte Daniel Malorny (CDU-Fraktion) eine kreative Idee ein: Die Stadt Geesthacht sollte ihre Social-Media-Kanäle nutzen, um die Bürgerinnen und Bürger aufzurufen, beim Radiosender R.SH das Bewerbungsformular für einen neuen Gemeindesong auszufüllen um so Geesthacht ins Rennen zu bringen! 📻 Hintergrund: R.SH sucht regelmäßig Orte in Schleswig-Holstein, die musikalisch in Szene gesetzt werden. Eine tolle Gelegenheit, unsere Stadt modern und mit Beteiligung der Bevölkerung zu präsentieren! Doch leider wurde der Vorschlag vom Bürgermeister direkt abgewiesen mit dem Hinweis: „Wir haben schon einen!“ – gemeint ist der Geesthacht-Song, der 2016 zum 800-jährigen Jubiläum durch eine Jury und mit Bürgerbeteiligung ausgewählt wurde. ------- 💬 Auszug aus der Niederschrift: „Herr Malorny fragt an, ob die Verwaltung sich engagieren könne, einen Gemeindesong bei dem Radiosender R.SH zu erwirken.“ „Herr Schulze erklärt, dass es einen Geesthacht-Song gebe, der im Rahmen des 800-jährigen Jubiläums im Jahr 2016 durch eine Jury und unter Einwohnerbeteiligung ausgewählt wurde.“ -------- Wir finden: Ein neuer Song wäre kein Ersatz, sondern eine Ergänzung und ein musikalisches Update für eine Stadt, die sich weiterentwickelt. Und vor allem: eine Chance für echte Bürgerbeteiligung! 📣 Was meint ihr? Lasst eure Meinung da!
Gemeinsamer Antrag von SPD und CDU für den Hauptausschuss am 16.10.2025. Zielstellung neben einer Absprache mit dem Kreis, ist eine Aufforderung an das Land, die Landesverordnung zur Bestimmung der zuständigen Behörden für die Verfolgung und Ahndung von Ordnungswidrigkeiten so anzupassen, daß eine örtliche Zuständigkeit für Rotlicht- und Geschwindigkeitskontrollen möglich ist. Das Anliegen höherer Verkehrssicherheit war in den letzten Jahren in verschiedenen Zusammenhängen Thema der Geesthachter Fraktionen.
📣 Verstärkung für die CDU-Fraktion! Wir freuen uns, Karsten Steffen als nachrückendes Ratsmitglied in unserer CDU-Fraktion begrüßen zu dürfen! 🙌 Karsten ist ein echter Kommunalprofi. Seit mehreren Jahrzehnten engagiert er sich mit Herzblut für unsere Stadt und unsere Werte. Mit seiner Erfahrung, seinem klaren Kompass und seiner Leidenschaft für die Kommunalpolitik ist er eine große Bereicherung für unsere Arbeit im Rat. Und ja, auch bei den politischen Mitbewerbern sorgt seine Rückkehr für eine gewisse ehrfurchtsvolle Aufmerksamkeit. Wer ihn kennt, weiß: Karsten bringt nicht nur Erfahrung, sondern auch klare Haltung mit. 💼 👋 Als kleines Willkommensgeschenk überreicht Bürgervorsteher Arne Ertelt ihm das Gemeindeverfassungsrecht SH und das Kommunale Handbuch SH. Zwei Bücher, die Karsten vermutlich schon im Schlaf rezitieren kann. 😉 Willkommen zurück, Karsten! 💪🖤 #CDU #Kommunalpolitik #Geesthacht #ErfahrungZählt #KommunalprofiMitHumor
